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Cuxhaven, 01. Oktober 2018 - Wieder das dritte Viertel

Die Cuxhaven Baskets müssen bei ihrem zweiten Auswärtsspiel dieser Saison, die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Wie bereits im ersten Saisonspiel in Langenhagen, ist auch im Spiel gegen die SBB Baskets Wolmirstedt das 3. Viertel der ausschlaggebende Faktor. Waren die restlichen Viertel sehr ausgeglichen, musste man sich im dritten Viertel mit 27:16 geschlagen geben und rannte diesem Rückstand dann das komplette Schlussviertel hinterher.

Die ersten Punkte des Spiels konnte Philipp Lieser für die Gastgeber erzielen. Anschließend schaffte es Kapitän Darron McDuffie, die beiden Bigmen der Baskets in Szene zu setzen und so sorgten Shore Adenekan und Coheen Kalondji für das zwischenzeitliche 2:4. Im Anschluss ging es lange hin und her. Meist legten die Gastgeber aus Wolmirstedt vor, ehe die Baskets den Abstand wieder verkürzen konnten. Kurz vor der Viertelpause konnten sich die SBB Baskets erstmals deutlicher auf 20:13 absetzen, ehe Jordan Rezendes den Abstand mit einem Dreier nochmals auf 20:16 verkürzen konnte. Bereits im ersten Viertel zeichnete sich ab, dass der US-Amerikaner Garrett Jefferson zum Problem werden könnte, konnte er bereits im ersten Viertel 4 Ballgewinne für sich verbuchen. Im zweiten Viertel dann ein ähnliches Bild. Immer wieder erfolgreiche Aktionen auf beiden Seiten, vor allem Shore Adenekan konnte immer wieder für zweite Chancen sorgen und nach 4 Punkten in Folge vom Briten stand es 22:24 für die Baskets. Abermals konnte die Heimmannschaft das Momentum auf ihre Seite bringen und so stand es zwischenzeitlich 35:27, ehe die Cuxhavener mit einem eigenen Lauf antworteten und es kurz vor Ende des Viertels 37:37 stand. Erneut war es Jefferson, der mit seinen Punkten acht und neun für den Schlusspunkt sorgte und so ging es mit 42:41 in die Halbzeitpause.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief dann leider mehr als schlecht. Die Würfe fielen nicht mehr, die Gegner zwangen die Baskets immer wieder zu Ballverlusten und auch wenn die Würfe der Wolmirstedter mal nicht fielen, so konnte sie sich immer wieder zweite Chancen erarbeiten. In der Hälfte des dritten Viertels führten die Gastgeber erstmals zweistellig und von diesem Moment an, liefen die Baskets diesem Rückstand hinterher. Man schaffte es zwar immer mal wieder, den Rückstand in den einstelligen Bereich zu drücken, doch vor allem das erfahrene Guard-Duo um Lieser und Jefferson schaffte es immer wieder die nötigen Nadelstiche zu setzen und die Cuxhavener nicht mehr richtig herankommen zu lassen. So mussten sich die Cuxhaven Baskets am Ende mit 94:79 geschlagen geben. 

"79 Punkte in fremder Halle zu erzielen, ist eine mehr als ordentliche Leistung. Damit muss man, wenn der Gegner keinen Sahnetag erwischt, eigentlich das Spiel für sich entscheiden. Das bittere ist, dass Wolmirstedt nicht mal diesen Sahnetag hatte, sondern relativ normale Wurfquoten hatte. 21 zugelassene Offensivrebounds und 23 Turnover sind aber einfach zu viel, um ein Spiel gegen eines der Topteams zu gewinnen", so Christoph Nicol.

Jetzt heißt es für die Baskets Mund abwischen und weitermachen. Am Mittwoch wartet mit Königs Wusterhausen bereits die nächste Topmannschaft auf die Baskets und da gilt es aus den Fehlern zu lernen und vor heimischer Kulisse an die Leistung aus dem ALBA Spiel anzuknüpfen.

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